{"id":274,"date":"2016-03-29T12:08:05","date_gmt":"2016-03-29T10:08:05","guid":{"rendered":"https:\/\/lav-naila.de\/\/WP\/?page_id=274"},"modified":"2016-03-29T13:03:55","modified_gmt":"2016-03-29T11:03:55","slug":"vereins-chronik","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/lav-naila.de\/?page_id=274","title":{"rendered":"Vereins-Chronik"},"content":{"rendered":"<h3 class=\"PostHeaderIcon-wrapper\"><span class=\"PostHeader\" style=\"color: #800000;\">Vereins-Chronik ab Mitte der 50ziger<\/span><\/h3>\n<p><span class=\"dig\">Um die Entstehung der LAV Naila schildern zu k\u00f6nnen, muss man etwas weiter zur\u00fcckgreifen.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der zweiten H\u00e4lfte der 50ziger Jahre haben sich Leichtathleten der beiden Nailaer Vereine TSV 1885 u. Freie Turnerschaft zusammengetan, um bei Meisterschaften, Sportfesten u. sonstige Veranstaltungen in einer gemeinsamen Mannschaft zu starten. Die einzelnen Sportler blieben Mitglied bei ihrem Verein und \u00fcber diesen wurden auch die Startp\u00e4sse beantragt. Der Zusammenschluss war vom Verband genehmigt. Die Sportler gingen unter der Bezeichnung LAV Naila an den jeweiligen Start, wobei nicht ausgeschlossen war, dass sie auch bei ihrem Stammverein starten konnten. Initiatoren waren damals Karl W\u00f6lfel, Alfred Baderschneider u. Franz Schmidt, ein aktiver 100\/200m L\u00e4ufer mit Zeiten von 11,0s auf 100m.<br \/>\nEs wurden sehr gute Erfolge bei sog. DMM-Endk\u00e4mpfen, Meisterschaften bis hin zur Teilnahme an Bayerischen Meisterschaften und den damals h\u00e4ufigen Staffell\u00e4ufen z.B. dem j\u00e4hrlichen Mai-Staffellauf (Sieger im Jahr 1961 LAV Naila vor dem ewigen Konkurrenten Spielvereinigung Hof) od. den 2. Platz beim Domreiter-Staffellauf in Bamberg, hinter einer US-Staffel.<br \/>\nNeben Franz Schmidt erzielten damals noch weitere Athleten sch\u00f6ne Ergebnisse f\u00fcr die LAV Naila: Siegfried Gei\u00dfner im Weitsprung mit 7m, oder die Mittelstreckler Georg Manig, Edgar Rauch, G\u00fcnther \u00dcbelhack u. Dieter \u00dcbelhack. \u00dcber 400m konnte man sich auf Hans Schnabel verlassen.<br \/>\nNachdem die LAV von den beiden Tr\u00e4gervereinen nur j\u00e4hrlich mit 100,00 DM unterst\u00fctzt wurden, musste sich Alfred Baderschneider, der zwischenzeitlich zur guten Seele der Gemeinschaft geworden war, um Zusch\u00fcsse der verschiedensten Art k\u00fcmmern. Kreisjugendring, Handspenden u.s.w. Eine erhebliche Einahme brachte eine spontane Tanzveranstaltung im Turnerheim mit einer bekannten Kapelle ein. A. Baderschneider ging von Haus zu Haus u. in jedes Gesch\u00e4ft um die Eintrittskarten im Vorverkauf an den Mann zubringen. Der Saal war brechend voll. Man hat Leute gesehen die sonst nicht das Tanzbein schwangen aber sie waren fast alle erschienen. Da der P\u00e4chter das Schankrecht hatte wurde auf der Gallerie eine Bar eingerichtet, wobei Helmut Br\u00e4utigam als Barkeeper fungierte. So konnten man doch die etwas schwinds\u00fcchtige Vereinskasse etwas auff\u00fcllen. Ende der Sechziger haben sich dann \u00fcberall die Vereine zu LG&#8217;s zusammengetan. So entstanden die LG Hof, LG Fichtelgebirge u. LG Kronach aus der n\u00e4heren Umgebung. Es war deshalb notwendig, die LG Frankenwald zu gr\u00fcnden um mit den anderen mithalten zu k\u00f6nnen. Dieser geh\u00f6rten urspr\u00fcnglich an: TSV 1885 Naila, FT Naila, TV Issigau, SV Steinwiesen, SV Schwarzenbach a. W., TV Selbitz, TV Helmbrechts, TV M\u00fcnchberg und sp\u00e4ter BSG Auental. Die aktiven Sportler blieben bei ihren Vereine. Von diesem wurden auch die Startp\u00e4sse beim BLSV beantragt. Gro\u00dfereignis war j\u00e4hrlich im Herbst der Marathonlauf rund um die K\u00f6deltalsperre, wo auch eine Deutsche Meisterschaft ausgetragen wurde. Sp\u00e4ter trennten sich die SV Steinwiesen und TV M\u00fcnchberg von der LG Frankenwald und schlossen sich Kronach bzw. Fichtelgebirge an.<br \/>\nEin grosser Vorteil f\u00fcr die LG war, dass Dr. Hans Fersch als Pr\u00e4sident u. Alois Thierron als Vizepr. gewonnen werden konnte. Mit seinen vielen Verbindungen sorgte Dr. Fersch f\u00fcr erhebliche Spenden aufkommen. Auch wurde ein VW- Bus gespendet der wieder verkauft wurde, der Erl\u00f6s aber in die LG-Kasse floss, w\u00e4hrend Dr. Fersch f\u00fcr einen neuen gespendeten Bus sorgte. Bei der Firma Alois Thierron wurde kostenlos getankt. Durch einen Brand im Vereinsheim u. den Wiederaufbau der nicht ordentlich durchfinanziert war, kam der TSV Naila in finanzielle Bedr\u00e4ngnis u. zahlte 1984 keine Beitr\u00e4ge mehr an den BLSV, der ihn darauhin hinauswarf u. ank\u00fcndigte, dass f\u00fcr die aktiven Sportler keine Startp\u00e4sse mehr verl\u00e4ngert werden k\u00f6nnten. Die vom TSV gemeldeten Athleten hingen in der Luft und es mu\u00dfte schnellstm\u00f6glich eine L\u00f6sung gefunden werden. Sich der FT anzuschliessen wollten sie nicht, also war es notwendig einen neuen Verein zu gr\u00fcnden. Gedacht war zun\u00e4chst nur an einem Verein kleineren Umfangs.<br \/>\nSo sa\u00dfen Mitte Novenber 1984 in einem Hinterzimmer der Frankenhalle: Alfred Baderschneider, Wolfgang W\u00fclfert, Heinz Petau, Karl Kaiser, Gerhard Wuschek, Manfred L\u00f6hr (400m L\u00e4ufer) u. Rita Krau\u00df (Kugelsto\u00dferin) zusammen um zu beraten wie es weitergehen soll.<br \/>\nZum Schluss wurde bei dieser Zusammenkunft ein neuer Verein gegr\u00fcndet. Im Hinblick auf die jahrzehnte lange alte Tradition\u00a0 der LAV, gab man sich den Namen, Leichtathletikvereinigung Naila. Es wurde auch an diesem Abend gleich eine Vorstandschaft gew\u00e4hlt und zwar: 1. Vorsitzender Alfred Baderschneider, 2. Vorsitzender Manfred L\u00f6hr, Schatzmeister Wolfgang W\u00fclfert, Schriftf\u00fchrer\u00a0Karl Kaiser und Pressewart Gerhard Wuschek.<br \/>\nDie erste Satzung datiert vom 30. November 1984. Nach dem Eintrag in das Vereinsregister, der Anerkennung und Genehmigung der Satzung durch den BLSV, konnte ab 01. Januar 1985 der Verein die Arbeit aufnehmen.<br \/>\nDas der gew\u00e4hlte Name LAV Naila richtig war, zeigte die Tatsache, dass nahezu alle ehemaligen LAV-ler dem neuen Verein beitraten und er sich zu einer bedeutenden Gr\u00f6\u00dfe in Naila und Umfeld entwickelte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vereins-Chronik ab Mitte der 50ziger Um die Entstehung der LAV Naila schildern zu k\u00f6nnen, muss man etwas weiter zur\u00fcckgreifen. In der zweiten H\u00e4lfte der 50ziger Jahre haben sich Leichtathleten der beiden Nailaer Vereine TSV 1885 u. 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